Essays

Die Frage nach der Zukunft des Fernsehens im Internetzeitalter beschäftigt alle, die Fernsehen machen und beobachten. Das zeigen die Essays des vorliegenden Jahrbuchs.

Essay-Leseproben

Will TV find me?

Holm Friebe beschäftigt sich mit der Zukunft des Fernsehens aus der Generationenperspektive der „Digital Natives“ und fragt, ob nicht gerade Verweisstrukturen und Filter im Netz die Programmdirektoren ersetzen. Empfehlungen von Peergroups könnten Auffindbarkeit und Wahrnehmung von Qualität und Relevanz begünstigen. » mehr...

Deutschland, deine Krimileichen

Katja Herzog untersucht in ihrem Essay den TV-Krimi als das dominierende Genre mit Kleinst-Nenner-Garantie im deutschen Fernsehen. Um insbesondere bei jüngeren Zuschauern dem fortschreitenden Bedeutungsverlust des Fernsehens entgegenzuwirken, braucht es nach ihrer Auffassung Genrevielfalt, Stoffe aus dem Leben sowie Augenhöhe mit dem Zuschauer. » mehr...

Mit scholastischer Schärfe

Für Jakob Augstein ist das Netz die Sendeform der Zukunft. Angesichts dessen hält er den Kampf zwischen den Verlagen und dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen und damit auch den berühmt-berüchtigten „12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag“ für ein großes Missverständnis. » mehr...

Voll blamiert

Peer Schader kritisiert, dass in Dokusoaps und Unterhaltungsshows der Privatsender Menschen systematisch bloßgestellt und vor einem Millionenpublikum blamiert werden. Er befürchtet, dass sich hierdurch eine Fernsehkultur etabliert, in der Einfalt sowie die realen Sorgen der Protagonisten ausgenutzt werden, um Zuschauer zu amüsieren. » mehr...

"Was macht die Piraten so attraktiv?"

Der ehemalige bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber sieht in der Sphäre praktischer Politik einen „Realitätsschock“ für die deutsche Piratenpartei. Im Internet gebe es „die Tendenz, sich völlig nackt zu machen, und wenn das auch noch eingefordert wird von den Piraten, kann das eine Aufhebung von historischen Errungenschaften bedeuten.“  » mehr...

Die Kanalisation der Welt

Gerd Scobel warnt davor, das „We are the digital Natives“- Fähnchen zu schwenken und plädiert dafür, den Charakter des Fernsehen als ästhetisch und inhaltlich eigenständiges Medium zu bewahren. » mehr...

Ein Fernseh-Klassiker, höchst lebendig

Uwe Kammann verfasste anlässlich des 70. Geburtstags des renommierten Altmeisters des Doku-Drama-Genres Heinrich Breloer eine Hommage, in der er nicht nur dessen vielschichtiges filmisches Werk beleuchtet, sondern ihn auch als begnadeten Strukturalisten portraitiert, durch den Biographien, Konstellationen und Situationen verstehbar gemacht werden. » mehr...

Talking Heads

Dietrich Leder resümiert das Fernehjahr 2011 und fasst es dabei in zehn inhaltlichen Analysen sowie zehn exemplarischen Bildern zusammen: So etwa die Ansichtstotale vom Tahrir-Platz oder die Portraitfotos der „Zwickauer Terrorzelle“.  » mehr...

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Letzte Änderung: 26.10.2016 13:25