Essays

Die Frage nach der Zukunft des Fernsehens im Internetzeitalter beschäftigt alle, die Fernsehen machen und beobachten. Das zeigen die Essays des vorliegenden Jahrbuchs.

Essay 2013

Essay-Leseproben

Kaninchen aus dem Hut

Silke Burmester resümiert die Selbstdemontage des letzten großen Fernseh-Unterhalters. Den Abstieg Thomas Gottschalks sieht sie dabei gleichzeitig als das Ende einer Ära, in der Fernsehen dem Publikum noch als Magisches verkauft werden konnte. » mehr...

"Man ist immer in Lebensgefahr"

Georg Stefan Troller, vor allem bekannt durch seine Fernsehreihen "Pariser Journal" (WDR) und "Personenbeschreibung" (ZDF), blickt im Gespräch mit Lutz Hachmeister zurück auf seine Flucht vor den Nationalsozialisten im 2. Weltkrieg, seine journalistische Laufbahn in der BRD und die strukturellen Bedingungen des Fernsehjournalismus. » mehr...

Die Macht der Mediaagenturen

Sabine Sasse kritisiert die verheerenden Wirkungen des Mediatradings auf die werbebasierte Medienlandschaft. Eine Übermacht weniger großer Mediaagenturen und ein System erzwungener Rabatte werden zu einer ernsten Bedrohung für den Markt. » mehr...

Die Wirklichkeit muss planbar sein

René Martens weist auf die zunehmend schwierige Lage von Dokumentarfilm-Produzenten hin. Die Umsetzung vielversprechender Projekte wird durch sinkende Budgets und eine geringere Risikobereitschaft der Sender immer häufiger verhindert. » mehr...

Mein Log-In mit dem Intendanten

Tim Renner fordert von den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten, das Hauptprogramm wieder vielfältiger zu machen, anstatt innovative Formate in Spartenkanäle auszulagern. » mehr...

"Germany's Gold"

In der Dokumentation der Keynote des Deutschen Produzententages am 7. Februar 2013 von Jochen Kröhne wird das Modell einer geplanten Video-on-Demand-Pattform für deutsche Produktionen vorgestellt. » mehr...

Absolut 2012

Dietrich Leder fasst das Fernsehjahr 2012 in zehn inhaltlichen Analysen sowie zehn exemplarischen Bildern zusammen: So etwa die Rücktrittserklärung Christian Wulffs oder die Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele. » mehr...

Nach oben

Essays 2012

Essay-Leseproben

Will TV find me?

Holm Friebe beschäftigt sich mit der Zukunft des Fernsehens aus der Generationenperspektive der „Digital Natives“ und fragt, ob nicht gerade Verweisstrukturen und Filter im Netz die Programmdirektoren ersetzen. Empfehlungen von Peergroups könnten Auffindbarkeit und Wahrnehmung von Qualität und Relevanz begünstigen. » mehr...

Deutschland, deine Krimileichen

Katja Herzog untersucht in ihrem Essay den TV-Krimi als das dominierende Genre mit Kleinst-Nenner-Garantie im deutschen Fernsehen. Um insbesondere bei jüngeren Zuschauern dem fortschreitenden Bedeutungsverlust des Fernsehens entgegenzuwirken, braucht es nach ihrer Auffassung Genrevielfalt, Stoffe aus dem Leben sowie Augenhöhe mit dem Zuschauer. » mehr...

Mit scholastischer Schärfe

Für Jakob Augstein ist das Netz die Sendeform der Zukunft. Angesichts dessen hält er den Kampf zwischen den Verlagen und dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen und damit auch den berühmt-berüchtigten „12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag“ für ein großes Missverständnis. » mehr...

Voll blamiert

Peer Schader kritisiert, dass in Dokusoaps und Unterhaltungsshows der Privatsender Menschen systematisch bloßgestellt und vor einem Millionenpublikum blamiert werden. Er befürchtet, dass sich hierdurch eine Fernsehkultur etabliert, in der Einfalt sowie die realen Sorgen der Protagonisten ausgenutzt werden, um Zuschauer zu amüsieren. » mehr...

"Was macht die Piraten so attraktiv?"

Der ehemalige bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber sieht in der Sphäre praktischer Politik einen „Realitätsschock“ für die deutsche Piratenpartei. Im Internet gebe es „die Tendenz, sich völlig nackt zu machen, und wenn das auch noch eingefordert wird von den Piraten, kann das eine Aufhebung von historischen Errungenschaften bedeuten.“  » mehr...

Die Kanalisation der Welt

Gerd Scobel warnt davor, das „We are the digital Natives“- Fähnchen zu schwenken und plädiert dafür, den Charakter des Fernsehen als ästhetisch und inhaltlich eigenständiges Medium zu bewahren. » mehr...

Ein Fernseh-Klassiker, höchst lebendig

Uwe Kammann verfasste anlässlich des 70. Geburtstags des renommierten Altmeisters des Doku-Drama-Genres Heinrich Breloer eine Hommage, in der er nicht nur dessen vielschichtiges filmisches Werk beleuchtet, sondern ihn auch als begnadeten Strukturalisten portraitiert, durch den Biographien, Konstellationen und Situationen verstehbar gemacht werden. » mehr...

Talking Heads

Dietrich Leder resümiert das Fernehjahr 2011 und fasst es dabei in zehn inhaltlichen Analysen sowie zehn exemplarischen Bildern zusammen: So etwa die Ansichtstotale vom Tahrir-Platz oder die Portraitfotos der „Zwickauer Terrorzelle“.  » mehr...

Login Jahrbuch-Datenbank

Bitte geben Sie Ihre Zugangsdaten ein.

Bestellung Printversion

Exemplar bestellen

Die Jubiläumsausgabe für 34,90 Euro (zzgl. 2,- Euro Versand).

» zur Bestellung

Letzte Änderung: 26.10.2016 13:25