Das JAHRBUCH FERNSEHEN „bündelt die treffendsten Analysen mit den kreativsten Kritiken und zahllosen Hintergrundinformationen zum Genre.“ (Spiegel Online) und ist mit seinem aufwändigen und aktuellen Service- und Adressenteil „unverzichtbarer Wegbegleiter durchs Jahr“ (NZZ) und anerkannte Standardpublikation der deutschen TV-Landschaft. Es erscheint seit 1991.
Die Herausgeber – das Grimme-Institut, die Deutsche Kinemathek, die „Funkkorrespondenz“, das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik und das Institut für Medien- und Kommunikationspolitik – bürgen für die journalistische Qualität und medienpolitische Unabhängigkeit der Publikation. » mehr...
Seit 2012 wurde das Jahrbuch Fernsehen um eine neue Online-Datenbank erweitert, mit der die gesamte Adressdatenbank des Printjahrbuchs mit über 2.000 Adressen und Fakten zur deutschen und internationalen Medienszene mobil und flexibel genutzt werden kann. Online-Kunden haben jetzt die Möglichkeit alle Daten zu Regionalen und Überregionalen TV-Anbietern, Netz- und Satellitenbetreibern, Redaktionen, Produktionsfirmen, Werbezeitenvermarktung, Medien- und Marktforschung, Institutionen, Aus- und Weiterbildung in der Medienbranche, Branchenterminen, Festivals, Nationale und Internationale Fernsehpreisen sowie Print- und Onlinediensten in erweiterter Form interaktiv verwenden. Darüber hinaus sind alle medienpolitischen Essays der Ausgabe 2012 online verfügbar und im Angebot zur Nutzung mit inbegriffen.
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Holm Friebe beschäftigt sich mit der Zukunft des Fernsehens aus der Generationenperspektive der „Digital Natives“ und fragt, ob nicht gerade Verweisstrukturen und Filter im Netz die Programmdirektoren ersetzen. Empfehlungen von Peergroups könnten Auffindbarkeit und Wahrnehmung von Qualität und Relevanz begünstigen. » mehr...
Katja Herzog untersucht in ihrem Essay den TV-Krimi als das dominierende Genre mit Kleinst-Nenner-Garantie im deutschen Fernsehen. Um insbesondere bei jüngeren Zuschauern dem fortschreitenden Bedeutungsverlust des Fernsehens entgegenzuwirken, braucht es nach ihrer Auffassung Genrevielfalt, Stoffe aus dem Leben sowie Augenhöhe mit dem Zuschauer. » mehr...
Für Jakob Augstein ist das Netz die Sendeform der Zukunft. Angesichts dessen hält er den Kampf zwischen den Verlagen und dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen und damit auch den berühmt-berüchtigten „12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag“ für ein großes Missverständnis. » mehr...
Peer Schader kritisiert, dass in Dokusoaps und Unterhaltungsshows der Privatsender Menschen systematisch bloßgestellt und vor einem Millionenpublikum blamiert werden. Er befürchtet, dass sich hierdurch eine Fernsehkultur etabliert, in der Einfalt sowie die realen Sorgen der Protagonisten ausgenutzt werden, um Zuschauer zu amüsieren. » mehr...
Der ehemalige bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber sieht in der Sphäre praktischer Politik einen „Realitätsschock“ für die deutsche Piratenpartei. Im Internet gebe es „die Tendenz, sich völlig nackt zu machen, und wenn das auch noch eingefordert wird von den Piraten, kann das eine Aufhebung von historischen Errungenschaften bedeuten.“ » mehr...
Gerd Scobel warnt davor, das „We are the digital Natives“- Fähnchen zu schwenken und plädiert dafür, den Charakter des Fernsehen als ästhetisch und inhaltlich eigenständiges Medium zu bewahren. » mehr...
Uwe Kammann verfasste anlässlich des 70. Geburtstags des renommierten Altmeisters des Doku-Drama-Genres Heinrich Breloer eine Hommage, in der er nicht nur dessen vielschichtiges filmisches Werk beleuchtet, sondern ihn auch als begnadeten Strukturalisten portraitiert, durch den Biographien, Konstellationen und Situationen verstehbar gemacht werden. » mehr...
Dietrich Leder resümiert das Fernehjahr 2011 und fasst es dabei in zehn inhaltlichen Analysen sowie zehn exemplarischen Bildern zusammen: So etwa die Ansichtstotale vom Tahrir-Platz oder die Portraitfotos der „Zwickauer Terrorzelle“. » mehr...
Buchbestellungen, die bis zum 30. September 2012 eingehen, erhalten einen Rabatt von 30%
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